Der Kulturbau soll das Theater Sprechwerk, den Kulturladen Hamm und das Stadtteilarchiv umfassen – Brosda: „Sport und Kultur sind Brückenbauer“
In direkter Nachbarschaft zum neuen Sportzentrum der HT16 (Hamburger Turnerschaft von 1816) entsteht im Zuge der Quartiersentwicklung der Stadtteile Hamm und Borgfelde am Sievekingdamm ein neues kulturelles Zentrum. Dieses wird ab Ende 2019 den Kulturladen Hamm, das Stadtteilarchiv, das Sprechwerk, Räumlichkeiten für den Kinderschutzbund sowie 42 geförderte Wohnungen beheimaten. Am Montag hat die Vermögengesellschaft Roggenbuck als Trägerin des Bauvorhabens im Beisein vom Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda das Richtfest für das neue kulturelle Zentrum gefeiert.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Sport und Kultur sind gleichermaßen Brückenbauer in unserer Gesellschaft, sie stiften Identität und schaffen die Basis für Austausch und Vernetzung. Die vielfältigen kulturellen Initiativen vor Ort bringen die Menschen zusammen und tragen entscheidend zur Identitätsbildung im Stadtteil bei. Mit dem neuen Sport- und Kulturzentrum in Hamm bekommen die Initiativen künftig einen neuen zentralen Ort, an dem die Kreativität und das gesellschaftliche Engagement des Stadtteils gebündelt und gelebt werden können. Das neue kulturelle Zentrum ist zugleich ein hervorragendes Beispiel gelungener Zusammenarbeit verschiedener Behörden, des Bezirks, der Aktiven vor Ort und des Investors. Ich danke allen Beteiligten für dieses große Engagement bei der Planung und Umsetzung des Projekts.“
Christian Roggenbuck, Vermögensverwaltungsgesellschaft Roggenbuck: „Mit der städtebaulichen Neuordnung entlang der Geestkante am Sievekingdamm ist es gelungen dem Stadtteil Hamm und Borgfelde ein neues kulturelles Zentrum zu geben. Der Neubau markiert als Ausrufezeichen das Entrée zu dem großflächigen Wohngebiet entlang des Sievekingdamm, welches um weitere 134 bezahlbare Wohnungen erweitert wird. Wir sind stolz darauf an der Weiterentwicklung Hamms an diesem zentralen Ort mitwirken zu dürfen.“
Mit der Kombination aus Kultur, Sport und Wohnen wird der Bau zu einem neuen kulturellen Zentrum für Hamm. Der Kulturladen Hamm ist seit Jahren eine feste Institution im Stadtteil. Er bietet regelmäßige politische Gesprächskreise, Kurse, Flohmärkte und vieles mehr und bereichert so das gesellschaftliche Zusammenleben im Quartier. Das ebenfalls von der Stadtteilinitiative Hamm betriebene Stadtteilarchiv bietet allen historisch Interessierten eine gute Möglichkeit, sich mit der Geschichte des eigenen Stadtteils zu beschäftigen und ordnet die Geschichte vor Ort in größere geschichtliche Kontexte ein. Das Sprechwerk hat sich bereits jetzt im benachbarten Borgfelde zu einer festen Größe entwickelt. Hier in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn Burgstraße wird das Sprechwerk künftig ideal angebunden sein und kann so auch viele neue Besucherinnen und Besucher gewinnen.
Das neue kulturelle Zentrum für Hamm passt hervorragend zu dem Stadtentwicklungsprojekt des Hamburger Senates „Stromaufwärts an Elbe und Bille“, mit dem der Fokus auf die Entwicklung des Hamburger Ostens gelegt wird. Nach Fertigstellung Ende 2019 werden in einem dritten direkt angrenzenden Bauabschnitt weitere 92 Mietwohnungen realisiert. Ein Drittel der Wohnungen ist gefördert, die restlichen Wohnungen sollen für maximal elf Euro den Quadratmeter vermietet werden.