Klares Ergebnis: das Busbeschleunigungsprogramm wird nicht zum Stoplerstein für den Senat vor der Bürgerschaftswahl.
Der Hamburger Senat muss sich wegen des umstrittenen Busbeschleunigungsprogramms keine Sorgen um seine Wiederwahl machen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Trendresearch vergangene Woche für Radio Hamburg durchgeführt hat.
Das Busbeschleunigungsprogramm findet bei den Hamburgern entschieden mehr Zustimmung als Ablehnung. Während 36 Prozent der von uns Befragten das Programm befürworten, lehnen es nur 28 Prozent ab. Dem Rest der Hamburger ist das Thema egal oder sie haben es noch nicht einmal wahrgenommen, ganz zu schweigen von einer Ablehnung. Die Befürworter der Busbeschleunigung sind in allen Altersgruppen gleich stark vertreten. Auffallend ist dagegen, dass die die Unter-30-Jährigen das Senatsprojekt nur zu einem sehr geringen Anteil explizit ablehnen.
Selbst Autofahrer für die Busbeschleunigung
31 Prozent der Hamburger sind sogar der Meinung, dass Busse grundsätzlich Vorfahrt vor Autos, Motorrädern und Fahrrädern haben sollen. Selbst 60 Prozent der Autofahrer sind dafür, dass Busse an besonderen Stellen in der Stadt Vorfahrt haben sollen.
Rund zwei Drittel der Hamburger sagen übrigens: das Thema wird keinen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung am 15. Februar haben. Da sind sich Autofahrer, Motorradfahrer, Radler und Kunden der öffentlichen Verkehrsmittel übrigens einig.