Preise fressen Löhne auf

Die Inflationsrate dürfte auch in den laufenden Tarifverhandlungen ein Rolle spielen: Die Preissteigerungen fressen einen großen Teil von Lohnerhöhungen auf. Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Februar 2012 um 2,6 % über denen von Februar 2011, in den Vormonaten betrug die Rate sogar 3 Prozent.

Im Dezember 2011 und im Januar 2012 hatte die Jahresveränderungsrate jeweils + 3,0 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der sogenannte „Großhandelsverkaufspreisindex“ im Februar 2012 gegenüber dem Vormonat um 1,0 %.

Einen wesentlichen Anteil an der Preisänderung zum Vorjahresmonat hatten die um 11,3 % höheren Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen. Auch Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette verteuerten sich um 6,8 %. Preisrückgänge bei Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (- 11,7 % gegenüber Februar 2011) und bei Obst, Gemüse und Kartoffeln (- 6,6 %) können den Inflationstrend kaum bremsen.

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