In Hamburg nimmt die Ombudsstelle Inklusive Bildung ihre Arbeit auf. Vier fachkompetente Ombudspersonen beraten zukünftig Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei Problemen der Inklusion.
Im April 2013 hat die Ombudsstelle Inklusive Bildung ihre Arbeit aufgenommen. Mit zunächst vier ehrenamtlich tätigen Ombudspersonen, die über einen breiten Erfahrungsschatz im Hamburgischen Bildungswesen und insbesondere im Bereich der sonderpädagogischen Förderung verfügen, startet das neue Beratungsangebot. Die Ombudspersonen sind unabhängig und dem Grundsatz der Vertraulichkeit verpflichtet, ihr Angebot ist für die Ratsuchenden kostenlos.
Senator Ties Rabe: „Über die bestehenden schulischen Beratungsangebote hinaus möchten wir mit dieser Ombudsstelle gezielt Eltern und Schülerinnen und Schüler unterstützen, die konkreten Beratungs- und Unterstützungsbedarf bei der Umsetzung der Inklusion haben. Die drei Ombudsfrauen und der Ombudsmann können von Eltern und Schülerinnen und Schülern um Rat gebeten aber auch in konkreten Konfliktfällen als Vermittler eingeschaltet werden.“
Die Einsetzungsverfügung für die vier Ombudspersonen gilt zunächst für die Jahre 2013 und 2014.
Folgende Personen wurden eingesetzt:
· Uta Buresch, ehemalige Oberstudienrätin an Sonderschulen
· Dr. Jürgen Näther, ehemaliger Leiter des Amtes für Kinderbetreuung der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung
· Gudrun Probst-Eschke, ehemalige Rektorin der Sprachheilschule Reinbeker Redder
· Birgit Zeidler, ehemalige Oberschulrätin für Lernen, Sprache und Verhalten.
Senator Ties Rabe: „Ich danke Frau Buresch, Frau Probst-Eschke, Frau Zeidler und Herrn Dr. Näther für ihr Engagement. Die Behörde für Schule und Berufsbildung wird die Arbeit der Ombudsstelle nach Kräften unterstützen.“
Die Geschäftsstelle der Ombudsstelle Inklusive Bildung ist im Schulinformationszentrum (SIZ) der BSB, Hamburger Straße 125a, 22083 Hamburg angesiedelt. Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle ist Frau Kristiane Harrendorf, Tel: (040) 42863-2733. Die Geschäftsstelle ist telefonisch erreichbar montags und dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr. Auch für die Geschäftsstelle gilt der Grundsatz der Vertraulichkeit.
Die öffentliche Sprechstunde der Ombudsstelle Inklusive Bildung ist jeweils dienstags von 14 bis 18 Uhr.
Anfragen können ab sofort auch per Email unter ombudsstelle-inklusion@bsb.hamburg.de an die Geschäftsstelle gerichtet werden.