Nord-GAL beschließen Bezirks-Wahlprogramm

Die Mitgliederversammlung der GAL Nord hat nach intensiver Debatte einstimmig das Bezirkswahlprogramm der Grünen verabschiedet. Die Grünen in Hamburg-Nord sprechen sich darin für eine Stärkung der politischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger aus und wenden sich gegen die Beschneidung von Volksbefragung und Volksentscheid wie durch den CDU-Senat geschehen.

Geschlechtergerechtigkeit, die gesellschaftliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben sowie die Integration von Migrantinnen und Migranten sind für die Grünen wesentliche Bausteine einer weltoffenen Metropole.

Kritisiert wird von den Grünen im Bezirk Nord die zunehmende soziale Spaltung in der Stadt., Das von der GAL-Bürgerschaftsfraktion entwickelte Programm „Viertel vor!“ will dem mit stadtteilbezogenen Arbeitsplätzen und einem weiterentwickelten Quartiersmanagement entgegenwirken und wird daher von der GAL Nord unterstützt.

Das grüne Leitbild der „Kreativen Stadt“ umfasst nicht nur die gezielte Stärkung der kreativen Wirtschaftszweige sondern umfasst auch kulturelle Aktivitäten aller Art. Die Grünen im Bezirk Nord sprechen sich dabei klar für eine auskömmliche Förderung der Stadtteilkultur aus.

Im Bereich der Stadtentwicklung setzen die Grünen im Bezirk auf die Schaffung von attraktiven Stadtteilplätzen als Ausdruck von Urbanität in lebendigen Stadtteilen. So fordert und unterstützt die GAL einen „Rathausplatz“ in Eppendorf, einen Museumsplatz in Barmbek. Zudem soll der Langenhorner Markt attraktiver gestaltet und das Kampnagelgelände zum Wasser hin für die Bevölkerung geöffnet werden.

In der Verkehrspolitik möchten die Grünen Alternativen zum Auto fördern und das Radwegenetz ausbauen. In Wohnvierteln sollen Straßen zu verkehrsberuhigten Bereichen umgestaltet werden. Geeignete Straßen und Plätze, wie z.B. der Mühlenkamp, die Kümmellstraße und Teile des Erdkampsweges sollen mittels des Verkehrskonzeptes „Shared Space“ zu Räumen für alle werden.

Die Weiterentwicklung des Schienenverkehrs darf nicht dazu führen, dass AnwohnerInnen unzumutbaren Lärmbelastungen ausgesetzt werden. Darum setzt sich die GAL Nord weiter für Lärmschutzwände entlang der Güterumgehungsbahn Nord ein.

Die Sprecherin des Kreisverbands Ulrike Sparr: „In einem lebhaften und sachlichen Diskussionsprozess haben wir den Bogen gespannt von den ‚großen grünen Themen‘ hin zu ihrer Umsetzung in den Stadtteilen. Das ist ein guter Leitfaden für die grüne Politik vor Ort!“

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