„Hand in Hand für Norddeutschland“: Unter diesem Motto steht die Benefizaktion des NDR mit dem Deutschen Kinderschutzbund vom 14. November bis zum 2. Dezember 2011.
Über drei Wochen hinweg wird der NDR in seinen Programmen und online über die Situation von benachteiligten Kindern im Norden informieren. In Radio- und Fernsehbeiträgen werden regionale Hilfsprojekte des Deutschen Kinderschutzbundes e. V. und deren Arbeit vorgestellt. Zum ersten Mal rufen alle NDR Landesfunkhäuser, die NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internet-Angebot NDR.de gemeinsam zu einer Spendenaktion auf und bitten Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer um Unterstützung für den guten Zweck.
NDR Intendant Lutz Marmor: „In unseren Programmen machen wir regelmäßig auf Probleme in der Gesellschaft aufmerksam. Mit unserer Aktion ‚Hand in Hand für Norddeutschland‘ möchten wir einen Weg zeigen, wie unkompliziert geholfen werden kann. Dafür haben wir unsere Kräfte gebündelt. Kinder sind unsere Zukunft, und mit dem Deutschen Kinderschutzbund haben wir für das NDR Projekt einen seriösen Partner gefunden, bei dem sich viele Menschen im Norden engagieren. Bitte unterstützen sie notleidende Kinder in Norddeutschland.“
Margrit Schlankardt, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Hamburg e.V.: „Wir sind dem NDR für sein Engagement äußerst dankbar. Mit den Spenden werden wir auch die Projekte und Einrichtungen des Hamburger Kinderschutzbundes fördern, die versuchen, die Armut von Kindern zu lindern und die die Eltern darin unterstützen und stärken, ihre Kinder ohne körperliche und psychische Gewalt zu erziehen.“
Der NDR will den Deutschen Kinderschutzbund e.V. bei den Schwerpunkten seiner Arbeit unterstützen. Der Kinderschutzbund wendet sich gegen Kinderarmut und Gewalt gegen Kinder und tritt für Kinderrechte ein. Überall im Norden gibt es Projekte, die mit „Hand in Hand für Norddeutschland“ gefördert werden können. Dazu zählen zum Beispiel eine Teenager-Mütter-Gruppe in der Grafschaft Bentheim, das Telefon-Angebot „Jugendliche beraten Jugendliche“ in Lüneburg oder die Einrichtung einer landesweiten „Fachstelle für Suizidprävention in der Kinder- und Jugendhilfe“ in Mecklenburg-Vorpommern. In Hamburg können u. a. die „Bücherzwerge“ (ein Sprachförderungsprogramm für Mütter mit Kindern bis drei Jahren) Hilfe gebrauchen. Auch das mobile Ernährungs- und Gesundheitsprojekt „Kinderküche auf Tour“ in Schleswig-Holstein ist auf Spenden angewiesen.
Für die Spenden wurde ein Konto eingerichtet bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln (Deutscher Kinderschutzbund, Konto-Nummer: 500 500, Bankleitzahl: 370 205 00). Gespendet werden kann in allen Banken und Sparkassen sowie über die Internetseiten des NDR. Die eingenommenen Spenden fließen zu hundert Prozent in die Projekte; der Deutsche Kinderschutzbund e.V. übernimmt die Verteilung und Ausschüttung der Gelder.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter NDR.de/handinhand. Unter dieser Adresse können Interessierte auch direkt spenden.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, dass der NDR die „Hand in Hand“- Spendenaktion mit dem Deutschen Kinderschutzbund gemeinsam durchführt. Meine Frage ist, ob sich auch andere gemeinnützige Projekte beim Kinderschutzbund um eine Unterstützung aus dieser Spende bewerben können oder ob ausschließlich Projekte des Kinderschutzbundes gefördert werden. Ich frage an, da wir für unser Projekt HERZ-SCHLAG (Ausstellung für Jugendliche zum Thema Häusliche Gewalt) gerade dringend Unterstützung für eine Hörstation benötigen (ca. 900.-€). Über eine kurze Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen Renate Heim (Vorstand vom Förderverein Frauenhaus Norderstedt)