Mopo-Verkauf: LINKE sorgt sich um Pressevielfalt

Die Mopo geht an DuMont Schauberg, die LINKE appelliert an den neuen Verleger: „Sorgen Sie dafür, dass die Pressevielfalt in Hamburg erhalten bleibt!“

Anlässlich des Verkaufs der Hamburger Morgenpost an den Kölner Verlag DuMont Schauberg erklärt die medienpolitische Sprecherin der LINKS-Fraktion in der Bürgerschaft, Kersten Artus: „Die Mopo bleibt ein Stück Hamburg, egal wer sie kauft. Dass sie zum Spekulationsobjekt wurde, seit sie von der SPD 1979 nach 30 Jahren verkauft wurde, hat ihr nicht die Eigenständigkeit genommen, die sie als älteste Boulevardzeitung Deutschlands hat. Immer wieder wurde versucht, die wirtschaftlich gesunde Zeitung gleichzuschalten, um noch mehr Geld aus ihr herauszupressen – sei es Gruner + Jahr oder zuletzt Mecom. Die Belegschaft wehrte sich stets. Dem nunmehr achten Besitzer, dem Kölner Verlag DuMont Schauberg sei geraten, die Kompetenz und die Einzigartigkeit dieser Redaktion zu erhalten, zu fördern und auszubauen – und keine Synergiespielchen zu betreiben. Das gilt für die regionale und überregionale Berichterstattung.“

„Die Fraktion DIE LINKE fordert vom neuen Besitzer, dafür Sorge zu tragen, dass die Pressevielfalt in Hamburg erhalten bleibt – die Mopo ist eine wesentliche Garantie dafür. Unsere Fraktion spricht der Belegschaft ihre Solidarität und Unterstützung aus“, erklärt Kersten Artus abschließend.

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