Mit Schramm wär`s noch schöner

Georg Schramm ist, leider, nicht mit dabei: Im ZDF heißt es am Dienstag, 27. März 2012, 22.15 Uhr, zum 50. Mal „Neues aus der Anstalt“. Die Jubiläumsausgabe wird live übertragen.

Die Übertragung der mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Kabarettsendung mit Urban Priol und Erwin Pelzig wird live aus München erfolgen. „Neues aus der Anstalt“ ist die derzeit erfolgreichste Kabarettsendung im deutschen Fernsehen.

Seit dem 23. Januar 2007 wurde und wird hier die deutsche Spitzenpolitik auf eigene, unverwechselbare Weise von Urban Priol, Georg Schramm und Frank-Markus Barwasser (Erwin Pelzig) kommentiert. Zu Gast waren in den vergangenen fünf Jahren die besten Künstler der deutschsprachigen Kabarettszene. Das Spektrum reichte von Volker Pispers über Josef Hader, Dieter Hildebrandt, Gerhard Polt bis hin zu Michael Mittermeier oder Leo Bassi. In der 50. Ausgabe begrüßen Urban Priol und Erwin Pelzig als weitere Stammgäste: Helmut Schleich, Hagen Rether und Uwe Steimle.

Zur Stammbesetzung gehören seit Jahren Jochen Malmsheimer, Andreas Rebers, Rainald Grebe, Wilfried Schmickler, Piet Klocke und Max Uthoff. Gemeinsam mit den Protagonisten bliesen sie unter anderem zum satirischen Zapfenstreich für Franz-Josef Jung, Horst Köhler, Karl-Theodor zu Guttenberg und Christian Wulff.

Am 19. Oktober 2010 löste Frank-Markus Barwasser als Erwin Pelzig Georg Schramm ab. Die bislang 13 Sendungen des neuen Duos sahen im Schnitt 2,99 Millionen Zuschauer (14,2 Prozent Marktanteil). Zum Jahresbeginn am 31. Januar 2012 begeisterten sich 3,44 Millionen Menschen für die Politsatire und sorgten für einen Marktanteil von 14,7 Prozent. Barwassers Auftakt wurde von 3,62 Millionen Fans verfolgt (Marktanteil: 15,8 Prozent).

Bereits am Montag erhält Georg Schramm in Stuttgart den mit 10.000 Euro dotierten Erich-Fromm-Preis. In seinen Bühnenfiguren mache er die Ohnmacht, Wut, Verzweiflung, und Resignation öffentlich, die in dieser auf Erfolg und Gewinn setzenden Gesellschaft nicht zum Vorschein kommen sollen, heißt es in der Ankündigung: „Tragik und Komik, Einfühlung und Zorn, die Schramms Kabarett auszeichnen, wollen aufklären und verändern.“

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