Mit der GAL zum Castortransport

Wenn in zehn Wochen wieder ein Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben rollt, wird auch die GAL den Protest vor Ort unterstützen. Die Hamburger Grünen rufen zur Teilnahme an der Auftaktdemonstration am 8. November in Gorleben auf und bieten allen interessierten Hamburgerinnen und Hamburgern an, gemeinsam mit Bussen ins Wendland zu fahren.

Unter anderem dabei sein werden die GAL-Landesvorsitzende Katharina Fegebank und ihr Stellvertreter Anjes Tjarks, der GAL-Fraktionsvorsitzende Jens Kerstan und seine Stellvertreterin Antje Möller und die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Krista Sager.

Fahrkarten zum Preis von 10 Euro (Hin- und Rückfahrt) sind in der Landesgeschäftsstelle der GAL, Burchardstraße 21, erhältlich (montags bis donnerstags von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr). MedienvertreterInnen, die die GAL-Busse begleiten möchten, melden sich bitte bei der Pressestelle.

Die GAL-Vorsitzende Katharina Fegebank erklärt zu dem bevorstehenden Atommüll-Transport: „Die Atomlobby hat im letzten Jahr keinen noch so billigen Trick ausgelassen, um den Ausstiegskonsens in Frage zu stellen oder zumindest für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu trommeln. Jedes noch so absurde Argument wurde bemüht – von der Lüge vom billigen Atomstrom bis hin zur Mär vom AKW als Klimaretter. Wir Grüne kämpfen gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg und die dreisten Lügen der Atomindustrie. Dafür gehen wir in zwei Wochen im Wendland auf die Straße.“

Wenn jetzt zum Beispiel CDU-Fraktionschef Kauder fordere, Gorleben als Endlager-Standort festzulegen, zeige dies, so Fegebank, dass „die Leute, die hochradioaktiven Atommüll im Salzstock Gorleben endlagern wollen, aus den Vorfällen in Asse überhaupt nichts gelernt haben. Die Forderung von CDU/CSU und FDP nach einer Aufhebung des Moratoriums für Gorleben ist politisch unerträglich und fachlich mehr als naiv. Für den Salzstock muss ein unbefristeter Bau- und Erkundungsstopp verfügt werden, damit sich das Debakel von Asse in Gorleben nicht wiederholt.“

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