Mietenbremse besser als Schuldenbremse

Die Preise bei Neuvermietungen sollen in Hamburg nur noch maximal 20 Prozent über dem Mietenspiegel ligen dürfen. Eine Mietenbremse ist gut für Arbeitnehmer und besser als die Schuldenbremse, sagt der DGB.

Zu den Plänen für eine Mietenbremsen-Bundesratsinitiative von Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau erklärt Hamburgs DGB-Vorsitzender Uwe Grund: „ Diese Pläne unterstützen wir. Wenn in unserer Stadt kein attraktiver Wohnraum zu angemessenen Preisen zu finden ist, ist das ein großes Problem für den Wirtschaftsstandort Hamburg.“

Inzwischen sei Hamburg dabei, die Luxusmieten von München zu überholen und Deutscher Meister bei den Mietpreissteigerungen zu werden. Uwe Grund: „Die Finanzmarktkrise hat die Flucht in die Immobilien angeheizt und treibt die Preise in schwindelerregende Höhen. Wenn wir jetzt nicht aufpassen und verhindern dass die Mieten weiter wuchern, wird neben dem Druck durch die steigenden Energiepreise auch die Mietenentwicklung dafür sorgen, dass die schmalen, realen Einkommenssteigerungen vollständig aufgefressen werden.“

Um gegen die inflationären Mietpreissteigerungen vorzugehen sei natürlich aber auch entscheidend, beim Neubau von Wohnungen möglichst schnell voranzukommen, so Uwe Grund weiter.

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