Mehr Wohnungsnotfälle versorgt

Im Jahr 2016 konnten 1.627 Haushalte in neue Wohnungen vermittelt werden. Das sind 159 Haushalte mehr als 2015. Darüber hinaus konnten 5.589 Haushalte mit Unterstützung der Fachstellen für Wohnungsnotfälle in Hamburg gesichert werden.

Senatorin Melanie Leonhard: „Die Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit gelingt im Zusammenspiel staatlicher Institutionen und privater Initiative. Die bezirklichen Fachstellen für Wohnungsnotfälle nehmen hierbei eine Schlüsselfunktion ein. Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar für ihre erfolgreiche Arbeit, die vor dem Hintergrund der Zuwanderung in 2015 und 2016 keinesfalls einfach war.“

Die Vermittlung von Wohnungsnotfällen in neuen Wohnraum konnte 2016 gegenüber dem Vorjahr noch einmal gesteigert werden. Wurden 2015 noch 1.468 Vermittlungen vorgenommen, konnte 2016 in 1.627 Fällen ein erfolgreicher Umzug ermöglicht werden.

Darüber hinaus ist es den bezirklichen Fachstellen für Wohnungsnotfälle erneut – und damit kontinuierlich seit 2011 – gelungen, in über 80 Prozent aller Wohnungssicherungsfälle einen Verlust der Wohnung abzuwenden. Durch individuelle Hilfestellungen der Fachstellen konnte 2016 in 5.589 Fällen der Verlust der Wohnung vermieden werden.

Bei drohendem Wohnungsverlust unterstützen die Fachstellen für Wohnungsnotfälle in den Hamburgern Bezirksämtern unter anderem bei Mietrückständen, fristlosen Kündigungen, Räumungsklagen sowie Schwierigkeiten mit Vermietern. Darüber hinaus erfolgt die Vermittlung von Wohnraum an Obdachlose sowie an Menschen, die in Wohnunterkünften (öffentlich-rechtliche Unterbringung) leben.

Gemäß der aktuellen Kapazitätsplanung des Zentralen Koordinierungsstabes Flüchtlinge (ZKF) ist im Ausbau der Platzkapazitäten der öffentlich-rechtlichen Unterbringung auch die Gruppe der Wohnungs- und Obdachlosen mit 1.500 Plätzen berücksichtigt.

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