Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen zu steigern, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Länder im Jahr 2007 das „Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ ins Leben gerufen. Bereits an der ersten Programmphase haben Hamburger Hochschulen erfolgreich teilgenommen. In der ersten Bewerbungsrunde für die zweite Programmphase konnten sich jetzt gleich vier Hamburger Hochschulen durchsetzen, wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern heute mitgeteilt hat.
Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Ich beglückwünsche die vier Hamburger Hochschulen zu diesem Erfolg, der ihre überzeugende Gleichstellungspolitik eindrucksvoll bestätigt. Es ist mir ein dringendes Anliegen gewesen, trotz aller Konsoldierungsanstrengungen im Kernhaushalt der Wissenschaftsbehörde auch für die zweite Programmphase eine Kofinanzierung zur Verfügung zu stellen. Das Ziel muss es sein, dass die geförderten Professuren dauerhaft in den Strukturen der Hochschulen verstetigt werden können.“ An der ersten Ausschreibungsrunde zum zweiten Teil des Professorinnenprogramms haben nach Angaben des BMBF insgesamt 131 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern teilgenommen, von denen 96 positiv bewertet wurden.