Mehr Geld für Familien

Die Bundesregierung hat am Mittwoch milliardenschwere Verbesserungen für Familien beschlossen.

„Mit der Kindergelderhöhung können wir 17 Millionen Kinder besser unterstützen und mit dem Kinderzuschlag werden wir 45.000 Kinder zusätzlich aus der Armut holen“, sagte Manuela Schwesig. Nicht locker lassen will die Familienministerin bei ihrer Forderung nach steuerlicher Entlastung von Alleinerziehenden.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in seinem Familienpaket keine weitere Verbesserung bei der Unterstützung von Alleinerziehenden vorgesehen. Aus Sicht der SPD ein Versäumnis. Deshalb setzt Familienministerin Schwesig nun darauf, dass die Anpassungen der steuerlichen Entlastungen von alleinerziehenden Müttern und Vätern im parlamentarischen Verfahren eingearbeitet werden. „Sie leisten jeden Tag Unglaubliches und haben endlich mehr Unterstützung verdient! Dazu gehört vor allem auch eine steuerliche Entlastung. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den weiteren Beratungen dazu eine Lösung finden werden“, betonte die SPD-Vize.

Familienpaket

Mit dem Kabinettsbeschluss wurde ein Gesetzentwurf für höhere steuerliche Grundfreibeträge von Erwachsenen und Kindern und eine Anhebung des Kindergeldes für 2015 und 2016 sowie einen höheren Kinderzuschlag auf den Weg gebracht. Das Kindergeld soll 2015 um monatlich 4 Euro und 2016 um weitere 2 Euro pro Monat erhöht werden.

Der Kinderfreibetrag soll dieses Jahr um 144 Euro und 2016 um weitere 96 Euro angehoben werden. Der Kinderzuschlag für Geringverdiener soll Mitte 2016 um 20 auf dann maximal 160 Euro steigen. Der steuerliche Grundfreibetrag für Erwachsene klettert ebenfalls in zwei Stufen bis 2016 um insgesamt 298 Euro auf 8652 Euro im Jahr.

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