Mehr Erstklässler als im Vorjahr

96,7% der Erstklässler werden an der Wunschschule eingeschult

Die Zahl der künftigen Erstklässler an den staatlichen Schulen ist mit 14.064 um 525 gestiegen, die Zahl der Vorschüler wird dagegen auf 8.232 leicht um 118 Kinder sinken. Trotz dieser hohen Schülerzahlen und trotz der freien Schulwahl in Hamburg können fast alle künftigen Erstklässler die von ihnen gewählten Wunschschulen besuchen. Schulleitungen und Schulbehörde ist es gelungen, 96,7 Prozent der Erstklässler an ihren Wunschschulen einzuschulen (Vorjahr 96,5%). Schulsenator Rabe hat jetzt das Startzeichen für den Versand von rund 22.300 Briefen an die Eltern der zukünftigen Erstklässler und Vorschüler gegeben.

An den 191 staatlichen Grundschulen und 12 Grundschulabteilungen der Stadtteilschulen werden insgesamt 667 erste Klassen mit durchschnittlich 21,1 Kindern eingerichtet (Vorjahr 21,0), 22 Schulklassen mehr als im letzten Schuljahr. Die durchschnittliche Klassengröße der Grundschulen mit sozial benachteiligter Schülerschaft liegt bei 18,3 Schülerinnen und Schülern (Vorjahr 18,2), in den übrigen Grundschulen bei 22,3 (Vorjahr 22,2). Damit werden die gesetzlich festgelegten Klassenobergrenzen von 19 bzw. 23 Schülerinnen und Schülern eingehalten. In höchstens 38 Klassen könnten die Obergrenzen minimal überschritten werden, um den Kindern kurze Schulwege zu ermöglichen. Die Schulbehörde rechnet allerdings mit deutlich weniger großen Klassen, weil einzelne Schulkinder noch vom Schulbesuch zurückgestellt werden oder an Privatschulen wechseln. Umgekehrt sind 50 Klassen deutlich zu klein und erreichen nicht einmal die Mindestgröße von 17 bzw. 21 Schülerinnen und Schülern.

Vorschulklassen
8.232 Kinder werden in insgesamt 403 Vorschulklassen aufgenommen. Das sind 118 Kinder weniger als im Vorjahr (8.350 Schüler/innen in 403 Klassen).

Grundschulen
Nach der Schulorganisation starten 12 besonders große Hamburger Grundschulen mit mehr als 100 Erstklässlern in das kommende Schuljahr. Die größten Grundschulen sind die Fridtjof-Nansen-Schule (Lurup) mit 152, die Schule Genslerstraße (Barmbek-Nord) mit 140 und die Adolph-Schönfelder-Schule (Barmbek-Süd) mit 131 Erstklässlern. Eine Reihe von Grundschulen ist deutlich zu klein, um allen angemeldeten Schülern den Schulbesuch zu ermöglichen. Besonders viele Schülerinnen und Schüler mussten abgewiesen werden von den Schulen Stadtteilschule Winterhude (Grundschulabteilung, -34), Elbinselschule (Wilhelmsburg, -27), Louise-Schroeder-Schule (Ottensen, -23), Katharinenschule in der Hafencity (-18), Schule Brockdorffstr. (Rahlstedt, -17) und Erich-Kästner-Schule in Farmsen (Grundschulabteilung, -17).

Für 5 Schulklassen werden zusätzliche mobile Klassenräume aufgestellt, weil die an vielen Schulen eingeleiteten Baumaßnahmen kaum noch Platz für zusätzliche Klassen lassen.

Geplante Schulorganisation Schuljahr 2016/17 im Detail:
Aufnahmen in die Vorschulklassen: 8.232 (Vorjahr: 8.350; Stand 18.3.2015)

Grundschulen Aufnahmen 1. Klasse: 14.064 (Vorjahr 13.541, Stand: 18.3.2015).

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