Die Mehrheit der Beschäftigten blickt skeptisch auf ihre spätere gesetzliche Rente: Mehr als 80 Prozent gehen davon aus, dass sie mit ihrer Rente „gar nicht“ (45 Prozent) oder „gerade so“ (39 Prozent) zurechtkommen werden. Das zeigen Zahlen des DGB-Index Gute Arbeit. Der DGB fordert einen Kurswechsel: „Dreh- und Angelpunkt in der Rentenpolitik muss eine gestärkte gesetzliche Rente sein“, sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach in der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Besonders stark ausgeprägt ist die Sorge um die Alterssicherung bei Frauen (52%*), in den mittleren Altersgruppen (25- bis 45-Jährige: 55%*), bei geringen Einkommen (bis 800 Euro Bruttomonatseinkommen: 62%*; 800-1.500 Euro: 57%*; 1.500-2.000 Euro: 52%*), bei Beschäftigten in Teilzeitarbeit (57%*), bei Beschäftigten mit unsicheren Beschäftigungsperspektiven (68%*).
*Prozentzahlen: Anteil der Beschäftigten die glauben, dass ihre spätere Rente nicht ausreichen wird (zum Vergleich: Durchschnitt aller Beschäftigten ohne BeamtInnen 45%).
Die Zahlen stammen aus der bundesweit repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit aus dem Jahr 2017.