Der Hamburger Senat, der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord, die Handelskammer Hamburg und der Industrieverband Hamburg schreiben den Masterplan Industrie fort. Bürgermeister Olaf Scholz, Wirtschaftssenator Frank Horch, der DGB-Vorsitzende Uwe Polkaehn, Handelskammer-Präses Fritz Horst Melsheimer und der IVH-Vorsitzende Michael Westhagemann unterzeichneten gestern im Hamburger Rathaus ein gemeinsames Bekenntnis zur Industriepolitik in der Metropolregion Hamburg mit Leitlinien für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Ziel des Masterplan Industrie ist es, die Zukunftsfähigkeit der Hamburger Industrie dauerhaft zu sichern sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Industrie zu erhalten und neu zu schaffen.
Uwe Polkaehn, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord), erklärte anlässlich der Unterzeichnung des Masterplans: „Gute Industriepolitik denkt nicht nur in Quadratmetern und Ländergrenzen – sie fördert attraktive Arbeitsbedingungen für Fachkräfte, Beschäftigung und Qualifizierung, innovative Produkte und die regionale Zusammenarbeit. Industrie darf kein Schimpfwort sein, in ihrer sozialen und ökologischen Erneuerung liegen große Chancen für Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Gewerkschaften wollen alle Menschen an diesem Wandel beteiligen, sie fördern den Dialog aller Akteure und unterstützen eine gestaltende und aktive Industriepolitik, denn der Markt ist blind gegenüber sozialen und ökologischen Herausforderungen. Die Kooperation der norddeutschen Länder kommt endlich voran, etwa beim Ausbau der Windenergie oder in der Verkehrspolitik. Der Senat spricht mit den Sozialpartnern auf Augenhöhe – das schafft Chancen, dass die Verabredungen fruchtbar werden. Der Masterplan Industrie leistet einen wichtigen Beitrag, um die Metropolregion zu einem Kraftzentrum qualitativen Wachstums für die gesamte Bundesrepublik zu entwickeln.“
Hier finden Sie den Masterplan Industrie.