In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstagabend hatte die SPD-Fraktion beantragt, durch den Stadtentwicklungsausschuss eine öffentliche Anhörung zur „Living Bridge“ durchzuführen. Die CDU-Fraktion hat dies Anliegen – sekundiert durch den Bausenator – abgelehnt, so dass eine Selbstbefassung des Ausschusses nicht möglich ist.
Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Jan Quast begründete die beabsichtigte Befassung der Bürgerschaft mit der Wohnbrücke mit der städtebaulichen Bedeutung und der Auswirkung der Realsierung des Projektes auf das Stadtbild: „Die Bürgerschaft darf bei der Diskussion um die Wohnbrücke nicht im Abseits stehen, sondern muss sich aktiv an der Meinungsbildung beteiligen. Diese ist unsere Aufgabe, wenn es um das Stadtbild geht“.
Quast: „In einer öffentlichen Anhörung hätten neben den Planern auch die Bürger die Möglichkeit gehabt, ihre Meinung zu äußern. Uns reicht eine Internetbefragung mit ihrer hohen Hürde für viele Menschen, und die von uns begrüßte Veranstaltung durch die Architektenkammer, die sich allerdings vorwiegend an das Fachpublikum wendet, nicht aus. Wir wollen eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Das Verhalten der CDU-Fraktion belegt, wie wenig ernst es ihr in Wirklichkeit mit der Beteiligung der Bevölkerung bei der Meinungsbildung über wichtige Bauvorhaben ist“, kritisiert Quast.
Ersteinmal finde ich die Idee der belebten Brücke gut. Es sollte aber der ganz wichtige Aspekt Sicherheit beachtet werden. Was passiert bei Hochwasser, Sturmflut oder ähnliche Katastrophen. Schön wäre es wenn die Preise für Miete oder Eigentum erschwinglich bleiben. Nicht so wie in der Hafencity. Dort sind Eigentumswohnungen so teuer, das der Durchschnittsbürger sich das nicht mehr leisten kann.
Sollte es zum Bau kommen, würde ich mich für eine Wohnung (70-110m2) interessieren. Wo erfährt man das dann? Denke das man da gleich zuschlagen sollte bevor wieder alles weg ist.
gruß Simone Litza