EINLADUNG FÜR KURZENTSCHLOSSENE: Am 7.10. + 14.10. ab 19:30 Uhr im LiteraturClub des DGB Kulturvereins, Besenbinderhof 62.
Am 7. und 14. Oktober geht es jeweils ab 19.30 Uhr um Virginia Woolfs berühmten Essay „Ein Zimmer für sich allein“.Ursprünglich ein Vortrag, den sie 1928 an der Universität von Cambridge gehalten hatte, wurde „Ein Zimmer für sich allein“ in den achtziger Jahren wiederentdeckt und als feministisches Manifest gelesen.
Aber ist Woolfs Analyse zutreffend? Alles, was die Frauen damals entbehrten, haben sie heute: Ein eigenes Zimmer, eigenes Geld, (theoretisch) Zugang zu allen Berufen. Und trotzdem ist eine Schwester Shakespears weiterhin nicht in Sicht.
Was ist los mit den Frauen?
Der Großkritiker Reich-Ranicki sagte vor ein paar Jahren im Fernsehen und unwidersprochen: Frauen können das nicht, große Literatur. Sheryl Sandberg (Facebook) sagte letztes Jahr in mein Mikrophon: „Solange die Frauen vor allen Dingen lieben und geliebt werden wollen, wird das nichts mit den großen Jobs.“ Wer hat Recht? Und:
Was ist nötig, damit Frauen ihr Genie sich entfalten können?
Eintritt 5 Euro. Wer nicht zahlen kann, kommt umsonst dazu.
Manche Verlage veröffentlichen den Essay unter anderen Titeln „Ein Zimmer für sich“ oder „ Ein eigenes Zimmer“.