Kraftwerk Moorburg sichert Arbeitsplätze

So kann man es auch sehen: IG Metall und Vattenfall-Betriebsräte erklärten sich vehement zu Befürwortern das geplanten Kohlekraftwerks Moorburg. Begründung: Es würde Arbeitsplätze in der Region sichern.

„Das Kraftwerk Moorburg ist ein Job-Motor für die Region. 170 Arbeitsplätze entstehen im neuen Kraftwerk und weitere 200 bei Dienstleisterfirmen. Auf der Baustelle werden bis zu 2.000 Arbeiter tätig sein. Langfristig sichert das Kraftwerk sogar bis zu 6.000 Arbeitsplätze im Hamburger Hafen und in der Region. Diese wichtigen Impulse für den Arbeitsmarkt in Norddeutschland muss die Hamburger Politik bei ihrer Entscheidung berücksichtigen“, sagte Eckard Scholz, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hamburg, bei einem Pressegespräch mit Betriebsräten im Hamburger Gewerkschaftshaus.

Nach Planungen des Energieversorgers Vattenfall Europe, soll das Steinkohlekraftwerk mit Fernwärme-Auskopplung für bis zu 425.000 Wohneinheiten im Jahr 2012 ans Netz gehen.

„Klimaschutz ist wichtig und geht uns alle an“, betonte Michael Hoepfner-Denecke, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrates bei Vattenfall Europe Hamburg. „Wenn das Heizkraftwerk in Hamburg-Moorburg steht, wird das beinahe 50 Jahre alte Kraftwerk in Wedel vom Netz genommen und andere Altanlagen vom Markt verdrängt. Durch modernste Technologien in Moorburg wird so der Gesamt-CO 2-Ausstoß in der Region sogar reduziert“.

„Wir erwarten von der Hamburger Politik ein klares Votum für Arbeitsplatzsicherheit und Beschäftigung“, forderten die Arbeitnehmervertreter von Vattenfall Europe und die IG Metall Hamburg.

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