Ja zur Nö – Harburger wurden aktiv

Das ehemalige Freizeitzentrum in der Harburger Nöldekestraße 19, die „Nö“, steht seit zwei Jahren leer. Seitdem sucht die Stadt nach einem Mieter für das Haus. Jetzt wurde eine Stadtteilinitiative für ein „selbstverwaltetes unkommerzielles Soziales Zentrum“ aktiv und begann, den Garten schön zu machen.

Denn bisher verfalle das Gebäude, verwaltet von der Sprinkenhof AG, so die Initiative:

„Wir, die Initiative „Ja zur Nö – Für ein soziales Zentrum in Harburg“ haben gestern Nachmittag mit 30 Personen in einer mehrstündigen Aktion den Außenbereich im Garten der „Nö“ wieder nutzbar gemacht. Dafür haben wir mehrere Kubikmeter Laub und Müll, die sich in den vergangenen zwei Jahren angesammelt haben, entfernt, die Gullis gereinigt, und begonnen, den Teich von Laub zu befreien. Zu guter Letzt haben wir den Garten noch mit Blumen verschönert.
Die nutzbare Fläche hinter dem Freizeitzentrum ist durch die Aufräum-Aktion um ein Drittel vergrößert worden und lädt nun dazu ein, aktiv genutzt zu werden. Mit Live-Musik und gemeinsamem Grillen wurde die Aktion beendet.

Gerrit M., von der Initiative „Ja zur Nö“, mit einem Rechen in der Hand: „Mit dieser Aktion wollten wir uns die „Nö“ praktisch und symbolisch aneignen und den Raum damit (wieder) zu einem offenen, einem öffentlichen Raum machen. Das Grundstück und das Gebäude gehören ja schließlich der Stadt Hamburg, also eigentlich den Menschen in der Stadt.“

Die Initiative „Ja zur Nö“ fordert die Einrichtung eines selbstverwalteten unkommerziellen Sozialen Zentrums im ehemaligen Freizeitzentrum in der Nöldekestraße 19. Wir fordern die Zuständigen in der Stadtverwaltung dazu auf, bei der Vergabe von Nutzungsgenehmigungen für städtische Gebäude von dem Kriterium des maximalen Profits abzurücken! Ein Soziales Zentrum in Harburg wäre ein großer Gewinn für den Stadtteil. Dieser Gewinn lässt sich jedoch nicht so ohne Weiteres in Geldmaßen darstellen.

Wir fordern die Stadt dazu auf, die Gespräche mit uns über die Erteilung einer Nutzungsgenehmigung für ein soziales Zentrum im ehemaligen Freizeitzentrum in der Nöldekestraße wieder aufzunehmen.“

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