Mit einer neuen Webseite zu den Feiertagen der verschiedenen Religionen, denen Gläubige in Hamburg angehören, will die Sozialbehörde Menschen informieren und zum Erfahrungsaustausch einladen.
Die Sozialbehörde hat heute darüber informiert, dass sie einen neuen, interreligiösen Feiertagskalender auf ihrer Homepage eingerichtet hat.
In Hamburg leben unter anderem gläubige Moslems, Christen, Juden, Buddhisten und Aleviten nebeneinander, ohne die genauen Feiertage der jeweils anderen Religion zu kennen. Um das gegenseitige Verständnis der Gläubigen untereinander zu verbessern und um einen Erfahrungstausch anzuregen, informiert ein interreligiöser Feiertagskalender im Internet darüber, welche Feste Menschen mit unterschiedlichen religiösen Bindungen feiern – mit oder ohne gesetzliche Feiertage.
„Es ist uns dann gelungen, eine Willkommenskultur in Hamburg zu schaffen, wenn diese Kultur alle Menschen erreicht, egal woher sie kommen und woran sie glauben“, sagt Sozial und Integrationssenator Detlef Scheele. „Das ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen interkulturellen Öffnung und Partizipation. Unser interreligiöser Feiertagskalender trägt dazu dabei, die Vielfalt der Religionen zu betonen, die es in unserer Stadt gibt.“
Die neue Webseite liefert Informationen über religiöse Feiertage verschiedener Weltreligionen in Form eines Kalenders bereit. Im Vordergrund stehen bisher christliche, muslimische, jüdische, buddhistische und alevitische Feiertage. Weitere Feiertage auch von anderen Religionen können hinzukommen.
Um den neuen Kalender vorzustellen, findet heute Abend am
Montag, 22. April 2013, um 19 Uhr
in der Universität Hamburg ,
Edmund-Siemers-Allee 1, Ostflügel, Raum 221 in 20146 Hamburg
die Veranstaltung „Religiöse Feiertage von Menschen in Hamburg: Erfahrungen teilen“ statt, zu der die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) sowie die Akademie der Weltreligionen gemeinsam eingeladen haben. Die Vertreter der Medien sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.