Inselpark 1, Wilhelmsburg: Die „internationale gartenschau hamburg“ (igs 2013) hat jetzt eine Adresse. Das Team residiert in einem „Hybridhaus“ direkt am künftigen Gartenschaugelände. Ab Dienstag können dort Interessierte in einer Ausstellung mit Hörinseln, Touchscreens, Daumenkinos und Landkarten „In 80 Gärten um die Welt“ reisen.
Der Umzug mit dem gesamten igs-Team, inzwischen auf 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen, an ihren neuen Hauptsitz direkt am künftigen Gartenschaugelände, setzt 18 Monate vor Eröffnung des Großereignisses ein wichtiges Zeichen. „Jetzt sind wir mittendrin im Geschehen und noch näher dran an den erwarteten 2,5 Millionen Gästen“, freut sich igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten über den zentralen und verkehrsgünstigen Standort am Inselpark 1.
Foyer ist eine Ausstellung zur internationalen Gartenschau entstanden. Sie wurde von Sigi Colpe, freie Bühnenbildnerin und Ausstellungsarchitektin, konzipiert und entführt via Hörinseln, Touchscreens, Archivschubläden, Setzkästen, Fühlboxen und Weltkarten die Besucherinnen und Besucher „In 80 Gärten um die Welt“ und macht schon jetzt Appetit auf die Gartenschau. Die Ausstellung ist geöffnet ab dem 10. Oktober 2011 (dienstags bis freitags von 14-18 Uhr; samstags, sonntags und feiertags 14-18 Uhr; montags geschlossen). Zur Ausstellung siehe auch die Presseinformation Gartenschau-Ausstellung im igs-Zentrum.
In vierzehn Monaten entstand an zentraler und verkehrsgünstiger Top-Lage, ca. 8 Minuten Fahrzeit mit der S-Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, ein modernes, viergeschossiges Gebäude mit 2.000 Quadratmetern Nutzfläche, entworfen von dem Berliner Architektenteam NÄGELIARCHITEKTEN, entwickelt von der Wohnbau- und Projektentwicklung Hamburg GmbH (wph), gebaut vom Bauunternehmen Otto Wulff. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 5 Mio. Euro. Als Mieterin des gesamten Gebäudekomplexes wird die Gartenschaugesellschaft einziehen, im Erdgeschoss wird es auch einen Ausstellungsraum der IBA Hamburg geben. Für zwei Wohnungseinheiten werden Untermieter gesucht.
Entstanden ist ein sogenanntes Hybridhaus. So werden Gebäude genannt, welche sich ohne große Umbaukosten an sich wandelnde Bedürfnisse von Nutzern und Bewohnern anpassen können. In der Nachnutzung können dann die Räume im igs-Zentrum zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Das Vorhaben ist das erste fertiggestellte Exponat der „Bauausstellung in der Bauausstellung“, in welcher die Internationale Bauausstellung (IBA) Hamburg in ihrem Präsentationsjahr 2013 Häuser der Zukunft zeigen wird: Neben Hybrid-Häusern (Hybrid-Houses) sind Wasserhäuser (Water Houses), Niedrig-Preis-Häuser (Smart-Price-Houses) sowie Häuser aus innovativen Baustoffen (Smart Material Houses) geplant.
Die igs fidnet vom 26. April bis 13. Oktober 2013 in der Hansestadt statt. In der Metropolregion können Partnerprojekte besichtigt werden, darunter auch der Weltvogelpark Walsrode und das vielgerühmte Rosarium in Uetersen.
Mehr unter www.igs-hamburg.de
und www.iba-hamburg.de