Das Hochwasserbassin soll „kreativwirtschaftlich“ genutzt werden: Die Hamburg Kreativ Gesellschaft schreibt für den ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke in Hammerbrook ein Interessenbekundungsverfahren aus. Nach Jahren des Leerstands sollen in den Gebäuden am sogenannten Hochwasserbassin günstige Räume für Künstler und Kreativschaffende entstehen.
Das Areal, das aus drei separaten Gebäuden und einem Innenhof besteht, befindet sich im Besitz der Stadt und wird Teil eines Grünzugs, der in den nächsten Jahren vom „Berliner Bogen“ bis zum Elbpark Entenwerder entstehen wird. Gesucht werden innovative Konzepte der Hamburger Kreativwirtschaft, die den Ort innerhalb des Grünzugs künftig für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens können sich Interessenten bis zum 24. Mai 2012 für die Nutzung der insgesamt 4.500 m² großen Fläche an der Süderstrasse 112-114 bewerben.
Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler sagt zum Start des Interessenbekundungsverfahrens: „Mit Hilfe der Kreativ Gesellschaft soll ein weiterer Raum in Hamburg kreativwirtschaftlich genutzt werden. In dem ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke kann nicht nur ein neuer öffentlicher Ort, sondern ein ganz neues kreativwirtschaftliches Zentrum entstehen.“
Der Nutzungszeitraum der Gebäude ist im Rahmen des Projekts auf 20 Jahre angesetzt. Die Kulturbehörde übernimmt als künftige Immobilieneigentümerin die Instandsetzung von Dach, Wand und Fussboden. Alle weiteren Kosten des Objektes werden gegen eine geringe Grundmiete an die Nutzer weitergegeben. Das Interessenbekundungsverfahren wird von der Hamburg Kreativ Gesellschaft in Absprache mit der Kulturbehörde geleitet und durchgeführt.
Die Auswahl des Konzeptes wird durch ein Expertengremium im Juni 2012 getroffen.
Einsendeschluss ist Montag, der 24. Mai 2012.
Detaillierte Informationen zum Verfahren finden Sie unter www.kreativgesellschaft.org.