Heute raucht es im Elbtunnel – die Feuerwehr übt

Mehr Sicherheit im Elbtunnel: Bei einer gemeinsamen Übung proben die Feuerwehr und der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer heute abend den Ernstfall. Simuliert wird ein Einsatz, wie er bei einem Brand im Tunnel ablaufen könnte.

Seit Januar 2009 werden die alten Elbtunnelröhren 1 bis 3 durch umfangreiche Baumaßnahmen für rund 120 Mio. Euro auf den aktuellen Sicherheitsstandard gebracht.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat die Arbeiten an der Röhre 3 fertiggestellt. Sie verfügt jetzt über ein neues Rauchabzugssystem, neue Fluchtwege und neue technische Sicherheitsausstattung bei z.B. Notrufnischen und Beleuchtung. Ab Montag, den 14. November 2011 werden die Arbeiten in der Röhre 1 fortgesetzt.

Dazu werden am kommenden Wochenende die Bauaktivitäten von Röhre 3 in Röhre 1 verlegt. Von Samstag, den 12. November 2011 vormittags bis Montag, 14. November 2011 – 5 Uhr stehen dem Verkehr daher nur 2 Röhren zur Verfügung.

Die Arbeiten in der Röhre 1 dauern bis Herbst 2012. Infolge der Bauarbeiten kann in Fahrtrichtung Flensburg die Ausfahrt HH-Othmarschen montags bis freitags nur zwischen 5 und 12 Uhr genutzt werden.

Bei einer gemeinsamen Übung proben die Feuerwehr Hamburg und der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer am Donnerstag, den 10. November 2011 den Ernstfall. Simuliert wird ein Einsatz, wie er bei einem Brand im Tunnel ablaufen könnte. Die Übung soll den Einsatzkräften helfen, ihre Kenntnisse zu festigen, Routine im Umgang mit den Atemschutzgeräten zu erlangen, Kommunikationswege zu überprüfen und einsatztaktische Erfahrungen zu sammeln. Erforderliche Geräte und Einrichtungen werden in die Übung eingebunden und praxisnah getestet. Der LSBG überprüft dabei die Funktionsfähigkeit der Rauchabsaugung und der Leitsysteme.

Der Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, Volker Schiek und der Chef der Feuerwehr Hamburg, Klaus Maurer sowie der Leiter des Geschäftsbereiches Betriebe des LSBG, Uwe Heimböckel beobachten die Übung.

Das reibungslose und kompetente Miteinander in einer tatsächlichen Unfallsituation im Tunnel ist überlebenswichtig, das hat zuletzt ein LKW-Brand im März 2011 eindrucksvoll belegt. Vor diesem Hintergrund hoffen wir auf das Verständnis der Verkehrsteilnehmer für die Einschränkungen, die mit der Übung verbunden sind.

Während der großen Brandschutzübung muss der Verkehr am Donnerstag, den 10. November 2011 gegen 21:00 und 23:00 Uhr für jeweils etwa 15 Minuten in beide Fahrtrichtungen angehalten werden, um das Ein- und Ausfahren der Feuerwehrfahrzeuge zu ermöglichen.

An den Tunnelportalen Nord und Süd kann es zu einer Rauchausbreitung kommen, die aber unbedenklich ist.

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