Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg

Es ist Freitag, 15:26:31 Uhr, als die Nachricht wie eine Bombe einschlägt: Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg, und Hamburg steht zu Hapag-Lloyd, stellen der Fraktionschef und der zuständige Fachsprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion fest. Bravo – gerade noch kurz vor Feierabend gemerkt!

Im Kampf um Hapag-Lloyd hat die SPD-Bürgerschaftsfraktion ihre „volle Unterstützung“ zugesagt. „Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg. Hamburg steht zu Hapag-Lloyd“, sagte SPD-Fraktionschef Michael Neumann. „Hamburg muss jetzt Stärke zeigen.“ Am Ende dürfe eine Hamburger Lösung nicht daran scheitern, dass die Stadt kein Geld in die Hand nehmen will oder kann.

Der Fachsprecher für Wirtschaftspolitik der SPD-Fraktion, Karl Schwinke, zeigte sich optimistisch für eine Lösung im Sinne des Unternehmens, seiner Beschäftigten und des Hamburger Hafens: „Es geht bei Hapag-Lloyd nicht nur um ein Hamburger Unternehmen mit großer Tradition. Es geht auch um die Existenz von über tausend Familien in unserer Stadt und um 40 Prozent des Umsatzes im Hamburger Hafen. Neben der HHLA sei Hapag-Lloyd das zentrale Unternehmen der maritimen Wirtschaft in Hamburg.

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