Heute haben auf Initiative der GAL Vertreter der Anwohnerinnen und Anwohner und des Bezirksamts mit dem Abriss der hässlichen Betonmauer am Hansaplatz begonnen. Diese Maßnahme soll der Einstieg in eine nachhaltige Verbesserung des Hansaplatzes sein.
Der städtebaulich ansprechende Platz leidet seit vielen Jahren unter mangelnden Nutzungsmöglichkeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner.
Dazu erklärt Michael Osterburg, Vorsitzender der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Mitte: „Die Mauer muss weg – es freut mich, dass diese alte GAL-Forderung nun endlich umgesetzt wird. Seit Jahren schläft der Hansaplatz einen sehr unruhigen Dornröschenschlaf. Trotz der ansprechenden Bausubstanz und des schönen Brunnens wurde er vom Senat nur als Hinterhof behandelt. Nutzungen durch die Anwohnerinnen und Anwohner waren kaum möglich. Wir wollen, dass der Hansaplatz wieder ein Ort für alle Menschen im Bezirk wird. Jetzt muss der Senat handeln. Für die weitere Verbesserung muss die Stadtentwicklungsbehörde Mittel bereitstellen.“
Farid Müller, Spitzenkandidat der GAL im Wahlkreis Hamburg Mitte und Bürgerschaftsabgeordneter ergänzt: „Besonders wichtig ist für uns die Bürgerbeteiligung. Die Umgestaltung wurde unter aktiver Teilnahme der Bewohnerinnen und Bewohner St. Georgs diskutiert. Auch zum Abriss sind deswegen viele Menschen aus dem Stadtteil gekommen. Diese Bürgerbeteiligung ist von großer Bedeutung, weil der Senat viel zu oft über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet. Der Umbau ist eine große Chance dafür, dass die sich rasch entwickelnden Teile von St. Georg um die Lindenstraße und um die Lange Reihe zusammenwachsen.“
schade ist nur, dass dafür die schönen kugelahornbäume fallen mussten. auch verstehe ich nicht, dass unter großem aktionismus die hässliche mauer weg gerissen wird, um dann später den alkis und drogis doch wieder neue „sitzmöbel“ in form von „sitzbänken“ und „kuben aus granit“ (lt. architektenbüro kosemund+putz) zu bieten. da ich anwohner der bremer reihe bin, weiß ich jetzt schon, wer da immer abhängen wird: mit sicherheit NICHT die anwohner aus st. georg!