Hamburger Professor will Griechenland-Protektorat

Thomas Straubhaar, Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), hat sich schon öfter mal geirrt in seinem Wirtschaftsexpertendasein – die Medien interessieren sich trotzdem immer wieder für ihn. Nun drängt es Straubhaar mit einer neuen Forderung zur Finanzkrise in die Schlagzeilen: Griechenland sollte als „Protektorat“ unter europäische Aufsicht gestellt werden.

„Wirtschaftsexperten fordern eine Kehrtwende in der Griechenland-Politik“, schreibt der Tagesspiegel in einer Vorabmeldung zu seiner Sonntagausgabe: Griechenland solle nach der Wahl am Sonntag zu einem europäischen Protektorat werden, so Straubhaar. Das Land sei nicht in der Lage, sich aus eigener Kraft gegen die Profiteure der aktuellen Krise zu wehren. Griechenland brauche „rat- und tatkräftige Unterstützung bei der Schaffung funktionsfähiger staatlicher Strukturen“, sagte der Hamburger Ökonom.

Vielleicht erfahren wir ja morgen mehr zur Zukunft der Demokratie an dem Ort, an dem sie erfunden wurde.

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