Hamburger DGB fordert die Vermögenssteuer

Zur gestern (19.11.) veröffentlichten Steuerschätzung äußerte sich Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger: „Hamburgs Steuereinnahmen steigen voraussichtlich in den kommenden Jahren, das ist gut so. Denn wir brauchen eine handlungsfähige, öffentliche Hand. Aber wir sagen es gern auch zum 1001. Mal: Angesichts von Schuldenbremse und immer wieder aufgeschobenen Investitionen in dieser Stadt brauchen wir eine Vermögenssteuer und einen höheren Spitzensteuersatz. CDU/CSU müssen bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin endlich ihre Blockadehaltung hinsichtlich Steuererhöhungen aufgeben. Nur wenn die Reichsten in diesem Land ihren gerechten Beitrag leisten, können wir die Kommunen und damit auch Hamburg dauerhaft entlasten.

Wer viel besitzt, sollte viel zum Gemeinwohl beitragen. Und die Liste von dringend nötigen Investitionen in dieser Stadt ist lang: Sei es Bildung, Förderung von sozialen Projekten, Arbeitsmarktprogramme, Gebäudesanierung, Verkehrswegeinstandsetzung, und und und. Eine gerechtere Verteilung ist der Schlüssel zu einer gerechteren Gesellschaft und der sozialen Stadt Hamburg für alle. Gerade hier, wo so viele Superreiche auf der einen und so viele arme Menschen auf der anderen Seite leben, wird deutlich, wie dringend etwas gegen die immer größer werdende Kluft zwischen diesen beiden Polen getan werden muss.“

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