Halenreie/Kattjahren wird Kreisverkehr

Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung hat sich mit ihrer Forderung durchgesetzt, an der Einmündung Halenreie/Kattjahren in Volksdorf anstelle der angekündigten Ampel auch hier einen Kreisverkehr zu bauen.

Nachdem die Bezirksversammlung einen entsprechenden Antrag der Sozialdemokraten einstimmig beschlossen hatte, teilte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) nun mit: „Die Prüfung hat ergeben, dass ein kleiner Kreisverkehr eine gut geeignete Alternative zu einer Signalisierung der Einmündung darstellt. Die planerischen Vorbereitungen für eine
Signalisierung der Einmündung wurden daraufhin gestoppt.“

„Kreisverkehre gelten in den meisten Fällen als die sicherste Knotenpunktform. Wir freuen
uns deshalb, dass hier nun doch ein Kreisverkehr gebaut werden soll“, sagt Ole Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der Wandsbeker SPD-Fraktion.

Im Sommer hatte die BSU dem Wandsbeker Verkehrsausschuss fertige Pläne für den Bau einer Ampelanlage an der Einmündung vorgelegt. Während die CDU-Fraktion diese Maßnahme begrüßte und als Verbesserung des Verkehrsflusses lobte, schlug die SPD-Fraktion stattdessen den Bau eines Kreisverkehrs vor. „Die Ampel-Pläne lagen lange in der Schublade, waren nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Mittlerweile sprach die ganze Stadt von Kreisverkehren, nur hier sollte eine neue Ampel gebaut werden. Das passte nicht zusammen und deshalb haben wir im letzten Moment die Notbremse gezogen“, berichtet Buschhüter.

Über den Erfolg der SPD-Fraktion freut sich auch der Volksdorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Andreas Dressel: „Die Entscheidung für den Kreisverkehr ist richtig. Sie muss aber zügig umgesetzt werden. Die Einmündung ist bekannt für lange Staus und hat sich als Unfallschwerpunkt erwiesen, deshalb darf der Umbau jetzt nicht auf die lange Bank geschoben werden.“

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.