Grundschule: Kein Hasenkäfig in der HafenCity!

Hasenkäfig.jpgDie SPD-Bürgerschaftsfraktion hat Kritik an der vom Senat vorgesehenen Planung und die Public-Private-Partnership-Finanzierung für die geplante Grundschule in der HafenCity geübt. Sie fordert den Senat mit einem Antrag auf, seine Planung zu korrigieren. Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Carola Veit, kritisiert in diesem Zusammenhang besonders, dass die bisherige Planung der Schule an den Bedürfnissen der Kinder vorbei gehe und sich ausschließlich an architektonischen und städtebaulichen Interessen orientiere.

Der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jan Quast, ergänzt: „In der HafenCity muss städtebaulich deutlich werden, dass sie auch ein Wohnort für Familien sein soll. Die Planungen für die Schule lassen dies aber bezweifeln.“

Die SPD-Fraktion fordert mehr Platz für die Kinder der Grundschule und der KiTa. „Der auf dem Dach der Schule vorgesehene Schulhof hat die Qualität eines „Hasenkäfigs“ und darf einfach nicht die einzige Pausenfläche für die Grundschulkinder sein. Nötig ist es, mehr Freiflächen auf ebener Erde bereit zu stellen. Dies gilt auch für die Kita-Kinder, die sich ausschließlich auf einem Zwischendach aufhalten sollen. Kinder brauchen Platz um sich zu bewegen und dieser Raum muss erleb- und begrünbar sein“, so Veit.

Jan Quast weist darauf hin, dass die Bebauungsplanung in der westlichen HafenCity noch nicht abgeschlossen und von daher die Fehlplanung des Senats noch korrigierbar sei. „Wir werden uns in der Kommission für Stadtentwicklung für eine Änderung des Bebauungsplanentwurfs einsetzen, damit ein anderer, kindgerechter Standort für die HafenCity-Grundschule ermöglicht wird. Wichtig sind die Kinder und nicht architektonische Highlights und ausgeklügelte Public-Priavte-Partnership-Modelle. Ohne die für PPP notwendigen Wohnungen stünde im Interesse der Kinder mehr Fläche für die Schule zur Verfügung.“

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