„Die Erfolgsmarke heißt Grüne und nicht GAL.“ Mit dieser Begründung liegt ein Antrag zur Landesmitgliederversammlung der Grün-Alternativen Liste in Hamburg vor, nach 30 Jahren nun das Alternative aus dem Namen zu streichen. Da setzt sogar die „Taz“ ein großes Fragezeichen:
Zitiert!
„Grüne WählerInnen sind vergleichsweise anspruchsvoll. Sie wollen überzeugt werden, nicht überredet – und schon gar nicht veräppelt. Deshalb muss die GAL sich nach dem schwarz-grünen Irrweg, den viele Sympathisanten nicht mitgingen, tatsächlich neu bestimmen. Das ist mühsam, das darf nicht zur Nabelschau verkommen. Deshalb muss es im Interesse der GAL sein, ihr grünes Profil zügig zu sanieren. Etikettenschwindel aber hilft da gar nichts.“ Aus einem Kommentar von Sven-Michael Veit in der „Tageszeitung“ vom 9. April 2012