Greenpeace bittet die Welt um Hilfe

Greenpeace-Mitarbeiter haben aufgedeckt, wie und in welchem Umfang in Japan illegal mit Walfleisch gehandelt wurde. Nachdem dies weltweit für Empörung gesorgt hatte, schlägt das Imperium zurück: Die Greenpeace-Mitarbeiter wurden verhaftet. Greenpeace bittet um Hilfe – wir dokumentieren.

Hier die Hilfsbitte von Greenpeace:

Liebe Umweltschützerinnen und Umweltschützer,

unsere japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru Suzuki, die Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch enthüllt hatten, wurden in Japan verhaftet.

Nachdem 40 Polizisten letzten Freitag das Greenpeace-Buero in Tokio und Privatwohnungen der Greenpeace-Mitarbeiter gestürmt und Computer, Telefone und Dokumente beschlagnahmt hatten, wurden die beiden in ein Gefängnis in der Walfängerstadt Aomori gebracht. Ihnen wird der Diebstahl von Walfleisch vorgeworfen.

Junichi Sato und Toru Suzuki hatten aufgedeckt, dass in Japan bis zu 93 Kisten mit Walfleisch von der Mannschaft der Walfangflotte als persönliches Gepäck deklariert und von Crew-Mitgliedern illegal von Bord gebracht wurden. Der Marktwert des Walfleisches pro Karton beträgt etwa
3.000 US-Dollar.

Während einer viermonatigen Greenpeace-Recherche stellte sich heraus, dass sowohl die verantwortliche Fischereifirma Kyodo Senpaku als auch die japanische Regierung und das Institut für Walforschung (ICR) von dem Vorgehen der Crew wussten.

Helfen Sie unseren Aktivisten! Sämtliches sichergestelltes Material und jegliche Beweise für den Walfleischskandal wurden der japanischen Staatsanwaltschaft schon vor drei Wochen übergeben. Sato und Suzuki sind unschuldig und brauchen Ihre Unterstützung.

Schreiben Sie an die japanischen Regierung, dass sie die Freilassung von Junichi Sato und Toru Suzuki veranlassen soll.

Klicken Sie hier um auf unseren Aktionsaufruf zu kommen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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