Das Goldbekhaus ist mit seinem umfangreichen Angebot einer der wichtigsten kulturellen Stützpfeiler des Bezirks Nord. Das markante ehemalige Fabrikgebäude, in dem früher das Desinfektionsmittel „Sagrotan“ hergestellt wurde, ist allerdings dringend sanierungsbedürftig: es dringt bereits Wasser ein. Die verantwortliche Kulturbehörde hat bisher jedoch nur unzureichend für eine Instandsetzung gesorgt.
Auf Antrag von GAL und SPD hat die Bezirksversammlung Nord beschlossen, dieses Vorhaben mit 120.000 Euro aus dem bezirklichen Gestaltungsfonds zu unterstützen. Bei der Sanierung sollen im Rahmen des Möglichen auch Maßnahmen ergriffen werden, die den Energieverbrauch des Hauses senken.
Die haushaltspolitische Sprecherin der GAL-Fraktion Dr. Eva Gümbel: „Stadtteilkultur ist ein elementarer Bestandteil einer lebenswerten und kreativen Stadt. Dazu gehört auch, die entsprechenden Gebäude instand zu halten und aufgetretene Schäden zu beseitigen. Weil die Kulturbehörde das nicht schafft, springen wir ein. Sogar die CDU-Fraktion in Hamburg-Nord erkennt dies an, wollte aber nur weiter Flickschusterei unterstützen und nur die Hälfte der notwendigen Mittel bereitstellen. Zum Glück steht der Rot-Grüne Bezirk hier klar zur Stadtteilkultur.“