GEW: Schwimmunterricht schlechter

Als „schönfärberische Mogelpackung“ kritisiert auch der Vorsitzende der GEW Hamburg, Klaus Bullan, die heute vorgestellte Erfolgsbilanz der Bildungssenatorin zum Schulschwimmen: „Mit erschreckender Dreistigkeit versucht Dinges-Dierig, die Verschlechterungen als Verbesserungen zu verkaufen. Die Kinder sind insgesamt weniger im Wasser und werden dabei
weniger beaufsichtigt – mit besserem Schwimmunterricht hat das rein gar nichts zu tun.“

Statt LehrerInnen setze der Senat im Umgang mit Schulklassen unerfahrene BetreuerInnen für den Schwimmunterricht in großen Lerngruppen ein.

Wie mehrfach berichtet, hat die Behörde Schulschwimmen an die Bäderland GmbH ausgegliedert und im gleichen Zuge sämtliche Lehrschwimmbecken schließen lassen.

Bullan: „Wieder einmal soll der Bildungsbereich – hier das Schulschwimmen – zum Sparen herhalten; dabei geht die Qualität über Bord. Der Senat wollte von Anfang an drei Viertel des knapp drei Millionen Euro umfassenden Etats für Schulschwimmen einsparen. Dass Frau Dinges-Dierig nun auch noch versucht, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen, ist eine Frechheit.“

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.