Als „peinlich und kurzsichtig“ kritisiert der Vorsitzende der GEW Hamburg, Klaus Bullan, die Androhung der HfbK und der Wissenschaftsbehörde, diejenigen Studierenden zu exmatrikulieren, die sich am Boykott der Studiengebühren beteiligt haben bzw. aus anderen Gründen nicht bezahlt haben. Die GEW werde die betroffenen Studierenden dabei unterstützen, ihr Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg weiterführen zu können.
„Die Studentinnen und Studenten haben das notwendige Quorum weit überschritten und damit eindrucksvoll gezeigt, dass sie gegen Gebühren beim Studium sind. So viel Ungehorsam kann Senator Dräger offenbar nur schwer ertragen und stellt auf stur. Dabei ist doch klar: Die HfbK gehört als lebendige und kreative Hochschule nach Hamburg. Statt die Uni zu zerschlagen, indem viele ihrer Studierenden exmatrikuliert werden, muss die Behörde alle verfügbaren Spielräume zugunsten der Studierenden nutzen.
Was kann sich eine Hochschullandschaft denn mehr wünschen, als Studenten und Studentinnen, die sich offen und lebhaft mit den gesellschaftlichen Veränderungen auseinander setzen?“
Und was wäre eine bessere Reaktion auf den Gebührenboykott? Heiligsprechung? Absolution? Den Studenten die Gebühren erlassen?
Wäre das nicht unfair den Gebührenbezahler gegenüber? Müssten dann die Gebühren nicht komplett abgeschaft werden? Und weils ja wieder unfair wäre, diese nur an der Kunsthochschule abzuschafen, müssten die ja an allesn Unis abgeschaft werden.
Wegen knapp 200 Studenten das ganze Abblasen? Auf mehrere hundert Millionen verzichten?
*lol*
Oha, Largo, schweres Geschütz…..
Und bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass Studiengebühren für das Erststudium insgesamt eine schlimme Fehlentwicklung sind? Oder gehörst Du zu denen, die meinen, Studium, Abitur, Schulbücher – alles Schnickschnack, wer keine reichen Eltern hat, soll eben arbeiten gehen?