Gesucht: Ein neuer Integrationsbeirat

Hamburgs Migrantenverbände können sich an der Wahl des neuen Integrationsbeirats beteiligen. Jetzt wurde die Vorschlagsfrist bis zum 18. Oktober verlängert.

Hierfür können sich die Verbände in eine Wahlliste eintragen lassen und Kandidaten vorschlagen. Da insbesondere für die Regionen Amerika und die Europäische Union sowie für die Kategorie Spätaussiedler noch nicht genug Bewerbungen vorliegen, hat die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) die Frist bis zum 18. Oktober 2011 verlängert.

Insgesamt sind im neuen Integrationsbeirat 24 Plätze für gewählte Vertreter mit Migrationshintergrund zu vergeben. In der vergangenen Legislaturperiode konnten nur 19 Mitglieder gewählt werden. Mitglieder mit Migrationshintergrund haben damit künftig mehr Stimmrechte. Dafür hat das neue Gremium insgesamt etwa 20 Mitglieder weniger als in der vergangenen Legislaturperiode. Außerdem haben die Beschlüsse des Beirats mehr Gewicht: Die zuständigen Behörden müssen sich mit den Empfehlungen des Gremiums befassen und dem Beirat darüber Bericht erstatten.

Wahlberechtigt sind eingetragene Vereine oder Verbände mit Sitz oder Niederlassung in Hamburg, die vor dem 1. Oktober 2010 gegründet wurden, sich satzungsgemäß für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen und im Vorstand (auch) von Menschen mit Migrationshintergrund vertreten werden. Diese Organisationen können sich in eine öffentliche Liste der Hamburger Sozialbehörde eintragen lassen und Kandidaten vorschlagen.

Die eingetragenen Organisationen werden acht geographischen Regionen bzw. Kategorien zugeordnet, um sicherzustellen, dass sich alle Bevölkerungsgruppen beteiligen können, die in Hamburg leben. Die Kandidaten müssen einen Migrationshintergrund der Region bzw. Kategorie aufweisen, für die sie gewählt werden wollen und vorgeschlagen werden. Weitere Informationen zur Wahl sowie die notwendigen Formulare finden sich im Internet auf der Seite www.hamburg.de/integrationsbeirat

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