Die Mitglieder der GAL Nord haben bei ihrer Wahlkreisversammlung im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst die 43-jährige Journalistin Dr. Eva Gümbel aus Uhlenhorst zur Spitzenkandidatin ihrer Wahlkreisliste für die Bürgerschaftswahl nominiert.
Die Grünen rechnen sich gute Chancen aus, im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst eins der fünf zu vergebenden Wahlkreismandate für die Bürgerschaft zu erringen. Dr. Eva Gümbel ist bisher stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GAL In der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und dort jugend- und haushaltspolitische Sprecherin. Sie ist auch Sprecherin der Grünen im Ortsausschuss Barmbek-Uhlenhorst.
Zu ihrer Nominierung erklärt Dr. Eva Gümbel: „Im bevorstehenden Wahlkampf gilt es, deutlich zu machen, dass nur mit starken Grünen ein Politikwechsel in der Stadt möglich ist. Nur mit uns ist das Kohlekraftwerk Moorburg zu verhindern und eine echte Klimaschutzpolitik möglich. Nur mit den Grünen wird es eine Reform in der Bildungspolitik geben, die die frühzeitige Selektion verhindert, aber dafür vorhandene Potenziale insbesondere auch der Kinder sozial benachteiligter Familien fördert. Und nur mit den Grünen wird Hamburg zu einem Zentrum für Kreativität und Wissen – um auch zukünftig wirtschaftlich erfolgreich zu sein.“
Neben der Wahlkreisliste für die Bürgerschaftswahl haben die Grünen auch ihre Wahlkreisliste für die Bezirksversammlung gewählt. Bei den 12 im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst zu vergebenden Wahlkreismandaten hofft die GAL auf bis zu drei direkt im Wahlkreis gewählte Abgeordnete. Die Wahlkreisliste für die Bezirksversammlungswahl wird angeführt von dem 25-jährigen Barmbeker Studenten Martin Bill. Martin Bill ist Bezirksabgeordneter für die GAL und dort verkehrspolitischer Sprecher. Er ist auch Mitglied im Ortsausschuss Barmbek-Uhlenhorst. Auf den weiteren aussichtsreichen Plätzen folgen die 33-jährige Barmbeker Rechtsanwältin Agnes Wulff und der 21-jährige ebenfalls in Barmbek wohnende Student René Gögge.
Zu seiner Wahl erklärt Martin Bill: „Der Wahlkreis Barmbek Uhlenhorst Dulsberg Hohenfelde wird sich in den nächsten Jahren weiter stark verändern: Am Barmbeker Bahnhof, im Stadtteil Hohenfelde mit der Ifflandstraße, und im Sanierungsgebiet Fuhlsbüttler Straße. Ich möchte diese Entwicklungen so begleiten, dass sie einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger ergeben. Gleiches gilt für die Grundstücke der vom CDU-Senat geschlossenen Schulen. Diese Schließungen waren falsch! Diese Flächen nun einfach zu verkaufen wäre der nächste Kapitalfehler! Diese Flächen müssen so entwickelt werden, dass sie zu einer echten Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen im Quartier beitragen.“