GAL fordert Klimaschutz statt Kohlekraftwerk

Die GAL hat heute in der Hafencity gegen das geplante Kohlekraftwerk Moorburg demonstriert. Die Spitzenkandidatin Christa Goetsch und die Landesvorsitzende Anja Hajduk entrollten vor dem Störtebeker-Denkmal auf dem Großen Grasbrook ein Banner mit der Aufschrift „Die Flut kommt schneller, als manche denken. Stoppt das Kraftwerk Moorburg.“ und legten Störtebeker einen Rettungsring um den Hals.

Vor dem Hintergrund der heute beginnenden Klimakonferenz auf Bali forderte die GAL den Senat auf, sich für einen wirksamen Klimaschutz einzusetzen statt für neue Kohlekraftwerke.

Christa Goetsch: „Statt die Energiewende voranzutreiben, jagt der Bürgermeister gemeinsam mit Vattenfall die CO2-Emissionen mit dem Kohlekraftwerk Moorburg in die Höhe. Schon heute laufen in der Hafencity die Keller voll. Steigt der Meeresspiegel weiter, geht es nicht nur Störtebeker an den Kragen sondern auch der Stadt Hamburg.“

Anja Hajduk: „Bei den Verhandlungen auf Bali geht es um die Zukunft des globalen Klimaschutzes. Die Industrieländer sind in der Pflicht, beim Klimaschutz voranzugehen. Trotz trotz lauter Klimaschutz-Rhetorik von Regierungen und Konzernen sind bundesweit mehr als 30 neue Kohlekraftwerke in Planung. Wir GRÜNE fordern mit bundesweiten Aktionen eine Klimapolitik, die konsequent auf Erneuerbare Energien setzt und statt Großkraftwerke die dezentrale Energieversorgung vorantreibt.“

Die Aktion der GAL war ein Beitrag zu den GRÜNEN Klimatagen, die heute parallel zur Klimakonferenz auf Bali begonnen haben. Mit Aktionen, Infoständen und Veranstaltungen werben die GRÜNEN für den Klimaschutz. Wie schon im Frühjahr gibt es auch bei diesen Klimatagen wieder eine Klimazeitung mit Hamburg-Teil. Sie wird am Mittwoch und Freitag von Abgeordneten und GAL-Mitgliedern an U- und S-Bahnstationen verteilt.

Höhepunkt der Klimatage sind Großdemonstrationen in Berlin und Neurath am 8. Dezember.

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