Mit der Flugblatt-Aktion „bessere Schulen für Hamburg“ kontert die Hamburger SPD die für morgen angekündigte Schul-Kampagne der CDU. „Große Klassen, weniger Lehrer, Bildungs-Gebühren, schlechte Abschlussquoten und eine überforderte Schulsenatorin – das ist die Schulpolitik des CDU-Senats. Die CDU macht den Erfolg in der Schule abhängig vom Geldbeutel der Eltern. Und schürt Ängste unter den Eltern, um von ihrem Versagen abzulenken“, sagte der SPD-Landesvorsitzende Ingo Egloff.
Die SPD nutze die CDU-Kampagne für sich. „Wir werden morgen flächendeckend auf der Straße sein. Wir werden erklären, wie die SPD das hamburgische Schulsystem besser machen wird“, sagte Egloff.
Die SPD werde die Hauptschule abschaffen und Stadtteilschulen einführen – am besten als Ganztagsschule. Die SPD halte eine „Schule für alle“ nach dem erfolgreichen skandinavischen Modell für gut. Sie werde aber „gegen den Willen der Eltern kein Gymnasium schließen oder umwandeln“, unterstrich der Hamburger SPD-Chef.
Die weiteren Punkte:
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Stadtteilschulen werden sich aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen entwickeln.
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Sie werden gut ausgestattet und mit dem Stadtteil vernetzt. Sie können flexibel auf neue Entwicklungen reagieren und die Schülerinnen und Schüler individuell fördern.
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Alle Schulen müssen besser werden – mehr individuelle Förderung statt Sitzenbleiben und Aussortieren.
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Auch Gymnasien können Stadtteilschule werden – allein oder im Verbund mit anderen Schulen. Damit wird es von allen Hamburger Schulen einen direkten Weg zum Abitur geben.
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13 Jahre bis zum Abitur sind für einige Schülerinnen und Schüler besser geeignet als 12 Jahre.