Fast Fashion – Die Schattenseiten der Mode

Die Ausstellung „Fast Fashion“ wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der glamourösen Mode. Unter anderem werden die Aspekte Fashion und Victims, Mangel und Überfluss, Lohn und Gewinn, Kleidung und Chemie näher unter die Lupe genommen. Noch bis 25. Oktober im Museum für Kunst und Gewerbe

Fast Fashion – Glamour versus Ausbeutung

Die Ausstellung beleuchtet die Themenfelder Konsum, Ökonomie und Ökologie unter den Aspekten Fashion & Victims, Mangel & Überfluss, Global & lokal, Lohn & Gewinn, Kleidung & Chemie sowie Bekleidung & Ökologischer Rucksack.

Auf den Fashion Weeks in Paris, Mailand, London und Berlin tragen Models tragen mehr oder weniger Tragbares zur Schau, inszenieren Entwürfe und verbreiten für wenige Minuten Glamour auf dem Catwalk. Hochglanz-Magazine, Blogs und TV-Shows schreiben über Must-haves und It-Pieces.

Doch mancher Konsument fragt sich inzwischen, unter welchen Bedingungen die Mode produziert wird, die wenig später als preiswerte Mode von der Stange erhältlich ist.

In den Entwicklungsländern zeigen sich die Schattenseiten des glänzenden Geschäfts: Näherinnen am Rande der Erschöpfung, miese Löhne, eingestürzte Fabrikhallen, hunderte Tote. Und doch trägt die Textilindustrie in vielen Ländern dazu bei, dass sich der Lebensstandard verbessert. Dafür gibt es in Europa kaum noch Webereien und Schneidereien.

Der Massenkonsum hat auch ökologische Folgen. Mit Pestiziden belastete Baumwolle, extremer Wasserverbrauch und der Einsatz von Chemikalien, schädigen Umwelt und Mensch nachhaltig.

Mode kann fair sein – Die Modebranche von morgen

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Auf Mode verzichten? Die Ausstellung zeigt, welche Alternativen es bereits gibt. Im Mittelpunkt steht dabei das „Labor“. Hier wird der Frage nachgegangen, wie die ethisch vertretbare Kleidung von morgen aussehen könnte, und welche Macht der Konsument hat, darauf hinzuwirken. Im „Labor“ werden auch neue Fasern und Technologien sowie neue Designansätze des Recyclings, Upcyclings oder Zero Waste vorgestellt.

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