Euro: 68 Prozent rechnen noch in D-Mark um

Der Euro feiert seinen zehnten Geburtstag – aber nicht alle feiern mit. Dennoch: 56 Prozent der Deutschen sind nach einer Umfrage davon überzeugt, dass die Europa-Währung weiterhin Bestand hat.

Etwa 36 Prozent der Bundesbürger halten das Euro-Projekt dagegen laut der Erhebung für gescheitert. Hauptgrund sei die aktuelle Schuldenkrise. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) rechnet damit, dass mehrere Länder aus der Euro-Zone austreten werden und die Währung langfristig zusammenbricht. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Den Euro-Skeptikern stehen 56 Prozent der Deutschen gegenüber, die daran glauben, dass der Euro weiterhin Bestand hat. Einige von ihnen rechnen sogar mit einem Wachstum der Euro-Zone. Knapp 19 Prozentpunkte gehen davon aus, dass sich in Zukunft noch mehr Nationen der Einheitswährung anschließen werden.

Trotz Euro-Jubiläum will sowohl den Kritikern als auch denjenigen, die der Euro-Zone eine positive Zukunft attestieren, die D-Mark nicht aus dem Kopf gehen. 68 Prozent der Deutschen rechnen teilweise die Preise in die alte Währung um. 38 Prozent erwischen sich sogar häufig dabei. 57 Prozent der Bundesbürger haben das Gefühl: Als es die Deutsche Mark noch gab, war alles besser.

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