Elf Prozent mehr Erstsemester

Besonders beliebt sind die Studienfächer Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Im Studienjahr 2011 wurden an den Hamburger Hochschulen elf Prozent mehr Studienanfänger aufgenommen als 2010.

Im Studienjahr 2011 (Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/
2012) haben an den Hamburger Hochschulen über 17 500 Menschen erstmalig
ein Studium aufgenommen, das sind elf Prozent mehr als im Studienjahr
2010, so das Statistikamt Nord.

Besonders beliebt waren die Studienfächer der Fächergruppe Rechts-,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, für die sich 38 Prozent der Studentinnen
und Studenten einschrieben. Für Ingenieurwissenschaften entschieden
sich 19 Prozent und für Sprach- und Kulturwissenschaften 16 Prozent
der Erstimmatrikulierten.

Überwiegend wurde ein Universitätsabschluss (49 Prozent) oder ein Fachhochschulabschluss
(45 Prozent) angestrebt, lediglich ein Prozent favorisierte
den Abschluss an einer Kunsthochschule.

Beliebteste Hochschulen waren die Universität Hamburg (38 Prozent der
Erstimmatrikulationen) und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften
(19 Prozent). Die Hamburger Fern-Hochschule wählten elf Prozent der Erstimmatrikulierten
und die Technische Universität Hamburg-Harburg neun Prozent. Die übrigen Neuzugänge verteilten sich auf die 20 weiteren Hochschulen
Hamburgs.

33 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger haben ihre Hochschulzugangsberechtigung
(HZB) in Hamburg erworben, 14 Prozent im Ausland.

Von denjenigen mit einer HZB aus einem anderen Bundesland kamen viele
aus Niedersachsen (13 Prozent), aus Schleswig-Holstein (elf Prozent) und
aus Nordrhein-Westfalen (acht Prozent). Je vier Prozent stammten aus
Baden-Württemberg und Bayern.

Der Frauenanteil lag bei 47 Prozent, und rund 16 Prozent der Erstimmatrikulierten
hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

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