Eiswarnung für die Außenalster

Es sieht verlockend aus, aber es bedeutet pure Lebensgefahr: Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt warnt vor dem Betreten des Eises auf der Außenalster.

Die heutige Warnung der Behröde ist klar und kurz:
„Die Eisdecke ist dünn und brüchig. Beim Betreten des Eises besteht höchste Lebensgefahr. Besonders Eltern sollten ihre Kinder auf diese Gefahr hinweisen.“

Aktuelle Informationen zum Eiszustand auf der Alster unter www.hamburg.de/alstereisvergnuegen/

Dort heißt es u.a.:
„Selbst bei einer bereits geschlossenen Eisdecke befinden sich Schwachstellen im Bereich von Brücken und Steganlagen, unter tief hängenden Bäumen und bei Einleitstellen. Leichtsinnige Personen, die sich trotz Warnungen in Gefahr begeben, lösen dadurch unter Umständen kostenpflichtige Rettungsaktionen aus.

Das Betreten der zugefrorenen Alster, wie auch der anderen Hamburger Gewässer, stellt einen „Gemeingebrauch“ dar. Es bedarf keiner Erlaubnis oder Genehmigung. Die Behörde gibt das Betreten des Eises grundsätzlich nicht frei. Ein Eisspaziergang erfolgt immer auf eigenes Risiko. Eissegeln und Eissurfen sind grundsätzlich verboten.

Ein Alstereisvergnügen kann nur in besonders kalten Wintern stattfinden. Unabdingbare Voraussetzung ist eine besonders hohe Tragfähigkeit des Eises. Wichtiges Kriterium hierfür ist die Stärke des sogenannten Kerneises, das keine Einschlüsse enthält.“

Die letzte veröffentlichte Eismessung der Behörde ergab: Das Eis der Außenalster ist nur 8 – 10 Zentimeter dünn.

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