Noch bis 11. September im Museum für Kunst und Gewerbe: Diese Ausstellung präsentiert mehr als was wir heute mit Japan verbinden: Cosplay, Manga und Anime. Unter anderem Utagawa Kuniyoshis oder Katsushika Hokusais Kunstwerke bringen das Japan aus dem 17. Jahrhundert nach Hamburg.
Japanische Popkultur
In der Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe können nicht nur Holzschnitte und historische Druckerzeugnisse sondern auch Skizzen, deutsche und japanische Mangabücher sowie Originialzeichnungen und vieles mehr betrachtet werden.
Samurai, Frauen und Katzen
Motive und Themen werden unter anderem von den Künstlern Utagawa Kuniyoshi (1797 – 1861) und Katsushika Hokusai (1760 – 1849) in Form von Farbholzschnitten und Holzschnittbüchern gezeigt. Dabei ist die Sammlung des MKG international einmalig. Solche Holzschnitte wurden für ein breites Publikum angefertigt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts waren Motive von Kurtisanen und des Kabuki-Theaters hoch im Kurs. Es folgten Samurai und dann begann die kawaii-Ästhetik, also die Verniedlichung jeglicher Dinge.
Interaktive Ausstellung
Nebst den gemalten Kunstwerken werden in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag verschiedene Workshops sowie der Anime „Miss Hokusai“ (Japan, 2015, Regie: Keiichi Hara) gezeigt, die ihre Deutschlandpremiere feiern wird. Passend dazu findet vom 1. bis 3. Juli die Manga- und Gamesmesse „HH MaGnology“ mit Vorträgen und einem Cosplay-Fotoshooting statt.
Weitere Infos: Hokusai X Manga