Die Schattenseiten der Mode

Die Modeindustrie birgt starke Kontraste: So stehen auf der Sonnenseite der Branche glamouröse Fashion Shows, und die schnelle Verfügbarkeit beim Modediscounter während auf der Schattenseite Löhne unter dem Existenzminimum zu finden sind. Diesen Kontrast zeigt die Ausstellung „Fast Fashion“ im MKG auf.

Fast Fashion – ein kritischer Blick hinter die Kulissen

Die Ausstellung „Fast Fashion“ bewegt sich im kritischen Dreieck zwischen Konsum, Ökonomie und Ökologie. Sie beleuchtet unter anderem die Themen „Fashion & Victims“ (Mode & Opfer), „Mangel & Überfluss“, „Global & lokal“ und „Lohn & Gewinn“.

Mode wird heute besonders in den Ländern Indien, Bangladesch, Vietnam und Kambodscha preisgünstig produziert – häufig unter unmenschlichen Bedingungen. Bei uns sind dann Hose, Rock und T-Shirt im Discounter für wenig Geld zu haben. Zwar hilft die Modeindustrie dabei, die lokale Wirtschaft zu beleben, doch das erzeugt auch Schattenseiten: So sind Löhne unter dem Existenzminimum und sehr lange Arbeitstage keine Seltenheit.

Blickwinkel, die in der Ausstellung „Fast Fashion“ zutage treten und alarmieren. Die Ausstellung des MKGs möchte dazu anregen sich engagiert mit dem Themen „Mode“ und „Konsum“ auseinanderzusetzen und liefert dazu umfassende Hintergründe.

Die Modebranche von morgen?

Auch wirft die Ausstellung einen Blick in die Zukunft und gewährt einen Ausblick in die zukünftigen Möglichkeiten der Modebranche. Unter den Stichworten „Slow Fashion“, Recycling und Upcycling zeigt die Ausstellung, wie ein ethisch vertretbarer Konsum von morgen aussehen könnte.

Weitere Informationen: Fast Fashion

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