Die Clubstiftung geht an den Start. Sie ist mit 376.000 Euro ausgestattet und soll Projekte in den Hamburger Live-Musik-Clubs fördern. SPD und GAL sind gleichermaßen begeistert.
Mit den Finanzmitteln hat die Stiftung nun einen Grundstock erhalten. Zudem wurde dafür gesorgt, dass die Finanzbehörde private Musikbühnen und Live-Musik-Clubs im Sinne einer Musiknachwuchsförderung als steuerrechtlich gemeinnützig einstuft.
Gabi Dobusch, Fachsprecherin für Kultur, der SPD-Fraktion: „Wir gratulieren zur Gründung der Clubstiftung. Damit setzt der neue Senat ein Projekt um, das engagierte Clubbetreiber im Clubkombinat mit Unterstützung der SPD-Fraktion seit vielen Monaten engagiert vorangetrieben haben.“ Bereits im Februar 2009 hatte die SPD-Fraktion einen entsprechenden Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, der vom damaligen CDU-GAL-Senat jedoch abgelehnt wurde. „Die Clubstiftung setzt ein Zeichen für die Musikstadt Hamburg und stärkt die vitale Hamburger Club-Szene, die bundesweit ihresgleichen sucht“, so Dobusch weiter. „Mit der neuen Stiftung erhalten die Clubs erstmals eine eigene Unterstützungsstruktur, die unabhängig von Haushaltslagen und städtischen Zuwendungen agieren kann.“
Andy Grote, Fachsprecher für Stadtentwicklung: „Unser Anspruch muss sein, Hamburg neben London zu einer der führenden europäischen Musikmetropolen zu machen. Die Stärkung der Clubszene ist hierbei ein zentraler Baustein und nicht weniger bedeutend als die Elbphilharmonie – allerdings deutlich günstiger.“
Christa Goetsch, kulturpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion: „Die privaten Musikbühnen und die Live-Musik-Szene werden durch die Stiftung gestärkt. Wir begrüßen, dass die Kultursenatorin diesen Bereich wertschätzt und weiter fördert.“
Farid Müller, medienpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion: „Mit der Stiftung zur Clubförderung sichert Hamburg seinen Spitzenplatz bei Pop- und Livemusik. Mit den drei Instrumenten Live-Musik-Förderung, Label-Förderung und jetzt der Clubstiftung wird der Popnachwuchs in Hamburg mehr unterstützt als in jeder anderen deutschen Stadt.“