Auch das Diakonische Werk will höhere Löhne in den Sozialberufen und unterstützt den DGB bei dieser Forderung. Es tritt gleichzeitig für die Verbesserung der Rahmenbedingungen in den sozialen und pflegerischen Tätigkeitsfeldern ein.
Das Diakonische Werk erklärt dazu:
Die Forderung des DGB nach höheren Löhne in den Sozialberufen wird vom Diakonischen Werk Hamburg ausdrücklich unterstützt. Stefan Rehm, zuständiger Vorstand des Diakonischen Werkes Hamburg: „ Der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte in Höhe von 8,75 Euro ist deutlich zu niedrig. In den Hamburger Diakonie-Tarifen erhalten Pflegehilfskräfte bereits 10 Euro; das muss aber auch von den Kostenträgern über die Pflegesätze refinanziert werden.“
Darüber ist es unerlässlich, auch die anderen Rahmenbedingungen in der Altenpflege zu verbessern. Stefan Rehm: „ Die Pflegeeinrichtungen und die ambulanten Dienste müssen angemessen mit Personal ausgestattet sein und ihr Personal leistungsgerecht und tariflich vergüten können. Nur dann können sie auch in Zukunft die wachsende Zahl von pflegebedürftigen Menschen begleiten, unterstützen und pflegen.“