Zehn Tage vor Ende des Referendums hat Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger alle Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, sich an der Abstimmung über die Olympischen Spiele zu beteiligen.
„Es ist gut, dass sich bereits jetzt rund ein Drittel aller Wahlberechtigten beteiligt hat. Das Referendum ist gelebte Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung. Direkter kann Politik nicht beeinflusst werden, als hier. Je mehr mitmachen, desto besser.“ Karger stellte weiter klar: „Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften geben keine Wahlempfehlung ab. Unter unseren Mitgliedern wird das Thema kontrovers diskutiert – und das ist gut so. Aber wenn die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger sich für die olympischen Spiele entscheiden, dann wollen wir dafür sorgen, dass es Spiele der Guten Arbeit werden. Faire und nachhaltige Spiele sollen es werden, also sozial, ökologisch und ökonomisch sinnvoll organisiert. Genauso wie in Stadien und Sporteinrichtungen muss auch in öffentliche und soziale Maßnahmen für die Bevölkerung investiert werden. `Olympia der guten Arbeit´ muss zentrales Leitmotiv der Olympischen und Paralympischen Spiele werden. Dafür werden wir uns einsetzen.“
Hintergrund: Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Regie-rungschefs der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich in einer gemeinsamen Absichtserklärung („Letter of Intent“) verpflichtet, nach einem positiven Ausgang des Hamburger und Kieler Referendums im Rahmen der Bewerbung, Vorbereitung und Durchführung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg 2024 Eckpunkte für ein „Olympia der Guten Arbeit“ in einer Vereinbarung zu konkretisieren und diese anschließend umzusetzen und einzuhalten. Weitere Informationen: http://nord.dgb.de/-/DM4