DGB fordert Weiterbildungsgesetz

Auch zum Thema Weiterbildung hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Bundestagswahljahr klare Forderungen an die Parteien gestellt. Denn beim Wandel der Arbeitswelt darf niemand auf der Strecke bleiben.

Der DGB fordert deshalb ein Weiterbildungsgesetz, das klar regelt, wie die Freistellung für Weiterbildung läuft und von wem die Weiterbildung der Beschäftigten finanziert wird. Außerdem soll das Gesetz auch Weiterbildungs-Beratung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer regeln und festlegen, wie Weiterbildungsmaßnahmen zertifiziert werden. Aus Sicht des DGB muss es einen Anspruch auf Freistellung für Weiterbildung geben.

Wir brauchen eine geförderte Bildungsteilzeit
Damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Arbeitsleben auch tatsächlich ausreichend Zeit für Weiterbildung haben, fordert der DGB außerdem eine geförderte Bildungsteilzeit.

Außerdem fordert der DGB:
– deutlich mehr Unterstützung für Arbeitslose und Arbeitsuchende für eine Weiterbildung
– Unterstützung für eine Weiterbildung auch für Beschäftigte, die nicht in einer regulären Festanstellung sind
– ein Intiativrecht und erweiterte Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte beim Thema Weiterbildung, damit die Betriebsräte das Thema beim Arbeitgeber auf die Tagesordnung setzen können
– Weiterbildungsfonds in den Branchen schaffen

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