Griechenland müsse „zu einem europäischen Protektorat“ werden, hatte Thomas Straubhaar gefordert. Damit hat der Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) nun auch seine eigene Firma ins Gespräch gebracht: Die Linkspartei fordert, dem HWWI staatliche Fördermittel zu entziehen. Dann müssten sich Straubhaar und Co. dem Markt stellen.
Die Vizechefin der Partei, Katja Kipping, sagte dem Hamburger Abendblatt: „Alle Ministerien und Hochschulen sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie mit Aufträgen und Geld ein Institut unterstützen, dessen Direktor öffentlich antidemokratische und geschichtsblinde Ressentiments verbreitet. Ein Förderstopp wäre nach dieser Entgleisung allemal angemessen.“
Das Institut lebe von Steuergeldern, so Kipping – Straubhaar selbst werde aus Staatsmitteln als Professor „alimentiert“, so die Politikerin.